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Eine Vorbemerkung:

Im hier vorliegenden blog schreibe ich über meine ganz persönlichen Gedanken und Meinungen zu aktuellen Entwicklungen in der Nottulner Lokalpolitik.
Dabei erhebe ich keinesfalls den Anspruch von Richtigkeit oder Vollständigkeit. Jedermann (oder frau) kann und soll anderer Meinung sein…

Die Suche nach einer neuen Bürgermeisterin: (24.03.2019)

Da ist sie nun, die Initiative der drei Jamaikaner:

Die Suche nach einer neuen Bürgermeisterin, die alles besser macht und unsere Probleme löst, dabei die Lokalpolitik aber nicht zu sehr bevormundet.

Wie im Bund schon Jamaika an der Unvereinbarkeit der Positionen gescheitert ist muss die Frage erlaubt sein, auf welchen gemeinsamen Nenner sich so unterschiedlich ausgerichtete Parteien denn verständigen wollen.

Kann dabei mehr herauskommen als die totale Mittelmäßigkeit? Ist das die Antwort auf die Herausforderungen in den kommenden 4 Jahren?

Ich glaube in Zeiten der Klimakriese, wachsender sozialer Ungleichheit, Verlust der Artenvielfalt, Ressourcenknappheit und Vielem mehr sind andere, viel weitreichendere und damit mutigere Schritte nötig.
Dazu bedürfte es einem Bürgermeister mit einer klaren Vorstellung davon, was auch für die Gemeinde Nottuln und den nächsten, entscheidenden Jahren wirklich Wichtig ist.

Ob das mit einem Konsenskandidaten einer Jamaikakoalition möglich ist wage ich sehr zu bezweifeln. (SH)

vom Besuch der Baustelle der neuen Dreifachturnhalle: (27.02.2019)

Da steht sie nun also:
1700m³ Beton in seiner ganzen brachialen und brutalistischen Kraft, schlanke Brettschichtholzbinder in luftiger Höhe unterspannt von massigen Stahlabspannungen abgedeckt mit profanem Trapezblech.

Welch wuchtigen Eindruck schierer Größe und Massivität der Rohbau auf den Besucher macht, kann hier nur angedeutet werden. Erschließt er sich einem doch wohl nur durch eigene Anschauung.

War schon bei Beginn der Rohbauarbeiten abzusehen, dass hier Massen bewegt werden, so ist der Eindruck nach deren (beinahem) Abschluss noch eindrücklicher.

Denkt unser einer bei „Turnhalle“ noch an die enge, miefige, verschwitze Linoleumathmosphäre der grandiosesten Versagensmomente der Kindheit und Jugend, so hat das neue Nottulner Bauwerk damit nun gar nichts mehr zu tun.

Eher fühlt man sich an einen Flugzeughangar oder eine Lagerhalle erinnert.
In meiner Erinnerung früher Sportereignisse ist die Essener Grugahalle nicht viel größer gewesen.

Mir drängt sich beim Besuch der Baustelle immer wieder die Frage auf, ob das ein angemessenes Bauwerk für ein 20000 Einwohner Dorf ist. Und die Frage, ob in Zeiten Klimakriese, Ressourcenkriegen und Energiewende 1700m³ Stahlbeton eine Angemessene Bauweise für die Zukunft darstellt..

(SH)

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